Systemische Aufstellungen

Mohnfeld im Sommer

in Familien, Beziehungen und Organisationen

Die Kraft des Familienstellens
„Ehre deine Lehrer, Eltern und die Älteren. Sei dankbar gegenüber allem was lebt.“ So lauten zwei der fünf weisen Lebensregeln des japanischen Reiki-Meisters Dr. Mikao Usui. Hinter diesen schlichten Sätzen verbergen sich Respekt, Dankbarkeit und Liebe: Wege zum Glück, wie sie auch beim Familienstellen befreiend wirken. Mit dieser heilenden Haltung können wir unser Leben behindernde Blockaden lösen, die sich negativ auf Körper und Seele auswirken und die uns viel Kraft nehmen.

Termine unter: „Neues Kursprogramm“ oder weitere Informationen per Mail anfordern unter: info@praxis-andrea-peter.de

Was bringt mir das: Familienstellen?
Bei einer Familienaufstellung unternehmen wir eine Reise in die Welt unserer Herkunft. Wir bringen das Bild unserer Familie mit, wie wir sie im Alltag wahrnehmen. Während der Aufstellung gelangen wir an die tiefen, im Unterbewusstsein verborgenen Strukturen unserer Familie und zu einem neuen Bild. Im Erkennen und in der Achtung dieser Strukturen können wir uns mit unserem Schicksal versöhnen und endlich alte Spannungen lösen, die uns das Leben schwer machen. Die Erleichterung nach der Aufstellung erlaubt uns, mit einem neuen Bewusstsein unseren ganz eigenen, harmonischen und vielleicht erfolgreichen Weg zu gehen. Mit Respekt, in Dankbarkeit und Liebe gegenüber den lebenden Familienmitgliedern und den Ahnen. Und in Freiheit.

Familie – betrifft mich das?
Was wir nicht für möglich halten: Wir sind inniger mit unserer Familie über Generationen hinweg und in meist unbewusster Liebe verbunden, als wir es wahrhaben wollen. Selbst wenn wir nach Übersee auswandern, die unsichtbaren Einflüsse aus und Bindungen an Herkunfts- und Gegenwartsfamilie begleiten uns auf Schritt und Tritt durch unser Leben. Ohne es zu ahnen, übernehmen wir oft das Erbe quälender Gefühle, störenden Verhaltens oder Lebensprinzipien von unseren Eltern oder einem Familienmitglied, vielleicht sogar von einem verstorbenen, das wir nicht einmal kennen. Leid und Trauer, Schuld und Wut wandern weiter, Schicksale wiederholen sich und führen in uns zu ungeklärten seelischen und gesundheitlichen Problemen. Der Schlüssel zu diesen Rätseln unseres Daseins liegt oft in den unbekannten Tiefen unserer Herkunft, die wir beim Familienstellen erforschen.

Und wie funktioniert „Aufstellen“?
Wissenschaftlich lässt es sich nicht erklären, das Phänomen des Familienstellens. Aber es funktioniert immer wieder auf verblüffende, geradezu mysteriöse Weise. Beim Blick hinter die Kulissen unserer Familie werden Spannungen, Konflikte und unheilvolle Verbindungen innerhalb unserer Familie sichtbar. Bert Hellinger, Psychoanalytiker und Entdecker dieser erstaunlichen Methode, nennt dies Verstrickungen.

Wie verläuft eine Aufstellung?
Familienaufstellungen finden entweder als Gruppenaufstellung (maximal 15 Teilnehmer) oder als Einzelaufstellung statt. Dabei ist es für alle Beteiligten selbstverständlich, dass sie die Anliegen der anderen während und nach der Aufstellung diskret achten. Ausgangspunkt der Aufstellung ist ein Anliegen des Klienten, dessen Hintergründe erkundet werden sollen. Von großer Bedeutung sind Fakten wie schwerwiegende Ereignisse in der Familie der letzten zwei Generationen. Dazu gehören beispielsweise früher Tod eines Angehörigen, Selbstmord, Ausschluss aus der Familie, schwere Krankheit, Unfälle, Existenzverlust, Flucht, Auswanderung, Kriegstraumata usw. Bei einem Gruppenseminar übernehmen Stellvertreter die Rolle des Klienten, der die Aufstellung zunächst als Beobachter verfolgt, sowie die Rollen einzelner Familienmitglieder. (Bei einer Einzelaufstellung steht die Therapeutin selbst in den Rollen der Stellvertreter.) Die Stellvertreter sind mit dem Energiesystem der Familie des Klienten verbunden, ein unerklärliches Phänomen. Sie bekommen Zugang zu Gefühlen und Beziehungen der betreffenden Familienmitglieder. Auf diese Weise lassen sich verhängnisvolle Verstrickungen mit seiner Familie aufdecken, die Kraft binden und schwächen.

Ordnung schaffen: Wozu?
Gegen Ende der Aufstellung entlässt der Klient seinen Stellvertreter und stellt sich selbst in seine Rolle. Von der Therapeutin geleitet, entsteht am Schluss einer Aufstellung eine neue heilsame Ordnung, in der jeder einen guten Platz hat, ein spannungsfreieres Bild der Familie des Klienten. Dieses Bild entfaltet heilende Wirkung, die sich umgehend oder nach einem längeren Zeitraum bemerkbar macht.

Das Herz geht auf
Die Auflösung der unseligen Verstrickungen erfolgt durch sehende Liebe und Achtung. Uralte Spannungen, die sich durch Generationen fortpflanzten, lösen sich auf und geben Raum für ein eigenständiges Leben. Jetzt ist der Weg frei zu sich selbst und zu den eigenen Ressourcen der Kraft und Kreativität.

Was kann man noch aufstellen?
Aufstellungen lassen sich zum Beispiel auch anwenden zur Ziel- und Entscheidungsfindung, zur systemischen Pro­blemlösung in Organisationen, im Berufsleben sowie bei Konflikten in Partnerschaften. Auch hier entfalten sie meist verblüffende Wirkungen und sind äußerst effektiv.